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Die Kirchenbücher als Grundlage der Familien- und Heimatforschung in Sachsen beginnen in der Regel Ende des 16., Anfang des 17. Jahrhunderts in Sachsen. Durch den 30-jährigen Krieg, Kirchenbrände und andere unvorhersehbare Ereignisse sind teilweise Kirchenbuchverluste eingetreten. An dieser Stelle werden als Quelle für den Familien- und Heimatforscher Gerichtsbücher interessant. Unter diesem Oberbegriff versteht man z. B. Gerichts- und Handelsbücher, Schöppenbücher, Kaufprotokolle, Verzichtsbücher und ähnliche Quellen. In allen werden Handlungen der Bevölkerung dokumentiert, die mit einem Gericht oder Notar unserer heutigen Zeit vergleichbar sind. Es wurden Immobilien ge- und verkauft, ge- und vererbt, Recht gesprochen, Streitigkeiten geschlichtet und vieles mehr. So geben Gerichtsbücher einen guten Überblick über "Amtshandlungen" unserer Vorfahren und damit auch einen guten Einblick in deren Leben.
Weiterhin beginnen viele Gerichtsbücher bereits Mitte des 16. Jahrhunderts, in großen Städten bereits zu Anfang des 16. Jahrhunderts. D. h., dass in der Familienforschung die Möglichkeit besteht, weitere Erkenntnisse zu eigenen Vorfahren zu gewinnen.

Im Rahmen dieses Projektes werden aus den teilweise recht umfangreichen Aufzeichnungen sogenannte Kurzregesten erstellt. In diesen werden die handelnden Personen, betroffene Grundstücke und/oder Gegenstände sowie rechtliche Rahmenbedingungen benannt. Für eine wörtliche Wiedergabe dieser Quelle ist Einsicht in das Original zu nehmen.
Für die Verknüpfung der Familien, ausgehend von den Regesten, wurde generell eine Volljährigkeit von 21 Lebensjahren angenommen. Lebensdaten (Geburten, Trauungen, Begräbnisse) sind mit vor, nach oder um gekennzeichnet. Diese bieten damit einen Anhaltspunkt für weitere Forschungen durch den interessierten Nutzer dieser Datenbank.
Bei der Bearbeitung konnte auch nachgewiesen werden, dass die Kühr, also das Erbe im Regelfall an den jüngsten männlichen Erben fiel (Jüngstenerbrecht).

Neben vollständig verkarteten Gerichtsbüchern, stehen zwei weitere Quellen  im Mittelpunkt dieser Datenbank.

1. Das Nordwestsächsische Bauernarchiv. Eine Karteikartensammlung von ca.  6.000 Karteikarten mit Kurzregesten aus Gerichtsbüchern des Raumes Leipzig-Leisnig. Dieses Archiv wurde freundlicherweise vom Familienarchiv Papsdorf zur Verfügung gestellt.

2. Regestensammlung. Hier werden Einzelregesten, die von Familien- und Heimatforschern im Rahmen ihrer Recherchen erstellt wurden, online gestellt und damit einer breiten Forschergemeinde zugängig gemacht.

 

Gern wollen wir weitere Regesten in die Datenbank aufnehmen. Wer ein Interesse hat, seine Forschungsergebnisse auch anderen Forschern auf diese Art und Weise zur Verfügung zu stellen, setzt sich bitte mit dem Projektteam in Verbindung. Die Veröffentlichung erfolgt kostenfrei.
 
Bisher erschienene Quellen:
 

Auszug Berghandelsbuch Eibenstock 1566
Berglehnbücher Schneeberg 1503-1513
Eibenstocker Verleihbuch 1527
Gerichtsbuch Grünhain 1724 - 1743
Gerichtsbuch Amt Limbach 1552-1580
Gerichtsbuch Oberwiesenthal 1530 - 1653
Gerichtsbuch Reichenbrand/Grüna 1570 - 1626
Gerichtsbuch Schwarzenberg 1642-1650
Gerichtsbuch Zwönitz 1605 - 1683
Nordwestsächsisches Bauernarchiv
Nordwestsächsisches Bauernarchiv II
Regestensammlung
Schöppenbuch Rottluff 1584-1660 

Die Datenbank

datenbank

In der Datenbank werden Personendatensätze

aus unterschiedlichen Quellen veröffentlicht.

Diese werden von den Forschern in ehrenamt-

licher Arbeit erhoben und dem Projekt zur Ver-

öffentlichung zur Verfügung gestellt.

Direkt zur Datenbank geht es hier ...

 

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